26. April 2017
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Teneriffa-Sound-Machine  - Urlaubsbericht von Volker Klein

Donnerstagmorgen, 10.01.08, 08.00 h.

Der Weihnachtswahnsinn ist vorbei. Der Weihnachtsbaum hat dank IKEA`s „Knut“ nicht länger überlebt. Aber Vorsicht. Die ersten Post-Weihnachtsdepressionen schleichen sich an.

Gott sei Dank heißt es jetzt „Teneriffa – Ich komme“.

12.10 h Flughafen Frankfurt-Hahn und ab geht’s. Landung 16.10 h Ortszeit. Wenn doch nur die Bahn auch immer so pünktlich wäre...

Seltsam, meine Kopfschmerzen und der penetrante Nachgeschmack nach Weihnachtsgebäck sind schlagartig verschwunden.Die Menschen kommen mir hier so seltsam vertraut vor. Sie lächeln. Bei dem Wetter auch kein Wunder. Obwohl laut Frank von canarymoto heute sozusagen Sch...wetter herrscht, 21 Grad, leicht bewölkt...

 
Der Transfer nach Costa Adeje klappt reibungslos. Frank hat zwar einen leicht venezolanischen Fahrstil, wie er später beichtet, aber sein Lachen lenkt ab und beruhigt.

11.01.08, 09.00 h

Im Büro von canarymoto werden mir Schlüssel und Papiere „meines“ Bikes übergeben. Giftgrün, scharfes Design, geiler Sound. Kawasaki Z 750.
 

 
Nein Leute, ich bin nicht von Kawa gesponsort. Privat fahre ich eine andere Marke, aber das Teil ist einfach klasse. Wenn sie genauso fährt, wie sie mich von der Optik anmacht wird das ein sehr vergnüglicher Urlaub. Der Fuhrpark von canarymoto ist gut sortiert. Für jeden Geschmack, Geldbeutel und Bikertyp ist etwas dabei.
 

 
Die Bikes sind neu und werden entsprechend gepflegt. Darf ich meine CB auch mal vorbeibringen ?

Heute geht es erst mal zum Teide hoch. Wir bilden eine kleine Gruppe. Martina, eine Bekannte und Anfängerin fährt eine X-Country mit tiefergelegtem Fahrwerk, Jürgen eine R1200 RT, darf er auch – in seinem Alter.....

Erst mal ab auf die Autobahn Richtung Norden. Nach ein paar Kilometern geht es ab auf die TF 28 und wieder ein paar Kilometer später, immer schön bergan, wechseln wir auf die TF 51. Es geht über Arona nach Vilaflor. Hier machen wir in der Folge öfters Rast an der kleinen Bodega rechts der Kreuzung. Jürgen und ich kenne sie seit unserem letzten Urlaub im März 2007.
 
 
 
 

 
Martina hat sich mit der Maschine vertraut gemacht. Jetzt stößt auch noch Christoph mit dem Zwilling meiner Kawa zu uns. Ein Nordlicht, welches sympathischer nicht sein könnte.
 

 
Zu viert stürmen wir abwechselnd Richtung Teide. Einer bleibt immer bei Martina und geleitet sie sicher und mit viel Spaß den Berg hinauf. Wir fahren durch unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen. Schließlich brechen wir durch die Wolken und sehen den großen Berg in aller Pracht vor uns.
 

 
Immer wieder ein faszinierender Anblick.
 
 
 
 
Wobei ich mich immer wieder aufs Neue frage, was mir mehr Schwindel verursacht, die Höhenluft oder der Kurvenrausch ?
Nach einer Fotopause ziehen wir weiter Richtung Bergstation der Seilbahn durch die grandiose Landschaft der Canadas. Sind wir schon in Arizona ?
 

 
Über die TF 24 geht es weiter in Richtung Observatorium.
 

 
Gleichgültig in welche Richtung der Blick an diesem fantastischen Tag schweift, das Panorama ist ergreifend. Die Kurven auch, aber Obacht, in den Schattenbereichen ist es teilweise noch gefroren und Steine gibt es da auch des öfteren.
 

 
Deswegen immer schön auf die Tipps von Frank achten.
Wir folgen der TF 24 in Richtung Norden und steigen wieder in bewaldete Gefilde ab. Irgendwie ein bißchen wie der Schwarzwald, nur wärmer. Weiter geht es durch den Wald von La Esperanza in Richtung San Cristobal de La Laguna. Herrliche Strecken voller Kurven. Gute Laune hoch drei.
 

 
Die Altstadt von La Laguna kriegen wir nur im Vorbeifahren zu sehen. Zuviel Verkehr , zu wenige Parkplätze. Abgeschleppt wird hier schnell. Aber wir sind ja zum biken hier. Also wieder raus aus der Stadt. Über Arafo, Guimar, Fasnia und die TF 28 geht es wieder zurück Richtung Costa Adeje. Nach etwa 250 Kilometern neigt sich ein kurvenreicher Tag dem Ende zu. Der Sonnenuntergang rundet das Ganze passend ab.
 

 
Die folgenden Tage sind dem Fahren und nur dem Fahren sowie den Pausen in diesem prächtigen Stück Natur gewidmet.
 

 
Kultur hebe ich mir für ein anderes mal auf. Irgendwann war Gott mal ein Kind. Und als er mit seinem Baukasten gespielt hatte kam diese Insel dabei heraus.
 

 
Man muß hier eigentlich nur von der Autobahn wegbleiben und immer den Teide, das Teno- und/oder das Anaga-Gebirge anpeilen um jede Menge Kurvenspaß zu haben. So ist es auch mit den leiblichen Genüssen. Essen und Trinken am besten und am günstigsten dort, wo auch die Einheimischen hingehen. Auch da hat Frank die passenden Tipps zur Hand.

Zudem sollte man einfach mal die Karte außer Acht lassen und aufs Geratewohl losfahren. An der nächsten Kreuzung links oder rechts ? Keine Ahnung. Mal sehen was mein Bauchgefühl dazu meint. Irgendwann kommt ja immer die Küste.
Ein absolutes Muss sind jedoch für mich immer die Schlucht von Masca, das ist Straßenbau im Endorphinrausch,
 

 
Buena Vista del Norte wegen des fantastischen Fischrestaurants am Strand direkt neben dem Golfplatz, Garachico mit seiner idyllischen Altstadt,
 

 
das Orotava-Tal , die TF 523 von Arafo in Richtung Teide, die TF 21 von Vilaflor nach Granadilla – dann auf der TF 28 Richtung San Miguel aber nur um nach ein paar Kilometern rechts ab wieder in Richtung Vilaflor auf eine unbekannte kleine Nebenstraße abzubiegen,
 
 
 
 

 
die kleinen Nebensträßchen zwischen Icod de los Vinos und Santiago del Teide, die bestens geteerte Strecke nach Taucha mit ihren Serpentinen und und und.
 

 
Am besten vorher mal Google Earth zu Rate ziehen und sich die Strecken notieren oder dem Bauchgefühl folgen.

Übrigens habe ich die grüne Hornisse nach der Durchfahrt durch die Masca-Schlucht umgetauft in Anlehnung an „Miami Sound Machine“ in „Teneriffa Sound Machine“. Frau Estefan möge es mir verzeihen, aber die grüne Lady klingt genau so gut.

Die grüne Lady hat die Schlucht genutzt wie ein großes Orchester die Wiener Symphonie. Zudem ist sie aus meiner Sicht, ich bin bekennender Vierzylinder-Fan, für diese Straßen trotz oder gerade wegen ihres Konzeptes hervorragend geeignet. Ich sitze mit meinen 183 cm komod und steige auch nach 6-8 Stunden Fahrt ohne Schmerzen ab. Gelle Joachim.
 

 
Jetzt wird es traurig. Der 17.01.08 bricht an. Die Tage sind wie im Flug vergangen. Die Abende dank der netten Gesellschaft ungenannter Mitreisender auch. Meine Stunden auf der Insel sind gezählt. 1400 Kilometer voller Spaß liegen hinter mir.
Jetzt muß ich die Lady abgeben. Das schmerzt. Aber ich komme wieder. Behandele sie gut, Frank. Und grüß sie von mir. Der nächste Winter kommt bestimmt.
 
 

Danke canarymoto für so viel Spaß

 

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