23. Oktober 2017
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Go West - ErFahrungsbericht von Jerome
 
 
München, 20.12.2007
 
Klirrende Kälte in Deutschland. Die dicke Eisschicht auf meiner Windschutzscheibe ist wohl ein eindeutig Zeichen – die Motorradsaison 2007 ist vorbei. Trotzdem habe ich noch unglaubliche Lust auf ein paar richtig starke Kilometer.
 
Im Internet ist die ganze Welt zum Glück nur einen Klick entfernt. Mal sehen: Teneriffa, da wollte ich schon immer mal hin. Gibt’s da auch richtige Bikes? Denn für ausgelutschte Mietmopeds ist mir mein Urlaub zu schade. Wandgemälde im Hafen von Los Abrigos
 
Hey. „Canarymoto“ – klingt gut. Von denen hatte ich bisher noch nichts gehört, macht aber alles einen super Eindruck. Ein brandneuer Fuhrpark von BMW und Kawa Bikes, professioneller Auftritt, faire Konditionen. Gesehen und gleich online gebucht. Dazu noch schnell eine Pauschalreise mit Flug und Hotel. Am nächsten Tag kontaktiert mich das Office: „Die R 1200 GS Adventure steht für Sie in Costa Adeje zur Übernahme bereit“. YEAH!
 
Ein paar Tage später sitze ich mit Frank von Canarymoto bei 23 Grad Celsius im Straßencafe an der Südküste von Teneriffa und kann’s noch gar nicht richtig glauben. Alles läuft wie geschmiert. Eben habe ich die Adventure übernommen. Frank im Café neben dem Office von Canarymoto
 
Stilleben Teneriffa
Während mir Frank beim Cortado Natural die ersten Tourentipps gibt, zieht die brandneue 1200er am Straßenrand alle Blicke auf sich – ich kann´s kaum noch erwarten, die Insel zu erkunden.
 
Mit Frank auf Tour
 
Und weil gerade Sonntag ist und Frank sowieso eine Runde drehen wollte, kommt er einfach mit.
 
Auf der malerisch geschwungenen TF 28 geht es Richtung Norden, unglaublicher Meerblick inklusive. Dann runter an die Küste nach Puerto de Güimar ins Cafe Hibisque. Der „Käse rot/grün“ ist eine sensationelle Abwechslung zu Pommes rot/weiß - sollte man sich genauso wenig entgehen lassen wie die Sackgasse im Nordosten der Insel, die vom Strand Las Teresitas bis nach Iguest de San Andrés führt. Die GS macht auf den verwinkelten Passagen der TF 12 eine unglaubliche Laune, spielerisch lässt sie sich durch die Kurven dirigieren.
 
Abenddämmerung in Los Abrigos
Mit einem sensationellen Fischessen bei Los Abrigos geht der Tag zu Ende.
 
Frischer Fisch in Los Abrigos
Frischer kann der Fisch wirklich nirgendwo sein.
 
 

 

Die Bergwelt Teneriffas
 
Jetzt bin ich richtig eingefahren, die Maschine liegt perfekt in der Hand.
 
Heute will ich an den Pico del Teide – mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens. Die Spitze ist häufig wolkenverhangen und auf der Nordseite kann um diese Jahreszeit schon Schnee liegen. Ich habe allerdings Glück, denn plötzlich taucht die Silhouette des Riesen vor mir auf. Das grau-schwarze Lavagestein bildet einen perfekten Kontrast zum tiefen blau des Himmels – das muss man wirklich mit eigenen Augen gesehen haben! Der Tag vergeht wie im Flug. Die Sonne sinkt immer tiefer und blendet trotz Sonnenbrille brutal. Der Teide im Rückspiegel
 
Ach ja, nehmt Franks Warnung ernst: „Wenn hier ein Warnschild für Steinschlag steht, dann heißt das auch Steinschlag“. Kann man wohl sagen, und bei der tief stehenden Sonne sind die Brocken auf der Piste kaum zu sehen.
 
Pflanzenwelt auf Vulkanasche
 
In den Canadas
 
Am nächsten Tag will ich die Nordküste der Insel erkunden – die Strecken stehen der Alpenregion wirklich in nichts nach. Hier gibt es alles, den Kurvenswing auf perfektem Asphalt wie zum Beispiel auf der TF 82 vor El Tanque, oder holprige Spitzkehren bei Buenavista del Norte, die dem Fahrer schon viel Konzentration abverlangen.
 
Punto del Faro
Als Bonus gibt’s immer mal wieder eine kleine Abkühlung im Meer – bei 23 Grad eine hochwillkommene Abwechslung.
 
Sonnenuntergang in Playa Paraiso
Auf der Rückfahrt nach Süden ins Hotel bei Playa Paraiso taucht der Sonnenuntergang die gesamte Szenerie in ein unwirkliches goldenes Licht. WOW.
 
 

Adventure auf Lavagestein

 
Zunächst dachte ich, dass man die Hauptattraktionen der Insel locker in ein paar Tagen abhaken könnte. Mittlerweile hat die GS Adventure mit mir zusammen über Tausend Kilometer zurückgelegt – und ich will mehr! Glaube fast, hier könnte man ewig unterwegs sein und würde immer noch ein paar neue Ecken finden.
 
 
Ein Freund hatte mir zuhause einige Tourentipps mit auf den Weg gegeben. Große klasse, so komme ich auch in ziemlich abgelegene Gegenden, die ich sonst wohl nur mit Tourguide gesehen hätte. Ich freu mich schon auf die Navi-Koordinaten der nächsten „Entdecker“. Mann, waren das ein paar super Tage. Abrieb auf Teneriffa
 
In den Canadas
 
In den Canadas
Aber der nächste Winterblues kommt bestimmt, dann könnt ihr mir schon mal die GS als Gegenmittel reservieren.
 
Vielen Dank an Canarymoto für das starke Angebot und die reibungslose Organisation. Es hätte nicht besser laufen können!

I’ll be back.

Cya in 2008

Jerome

Ende eines wunderschönen Teneriffa-Abenteuers

München, 20.12.2007
 

 

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